1.1 Ansichts-SACHE
Im Menü unter ANSICHT finden Sie mehrere Möglichkeiten sich das Aussehen Ihrer WORD-Werkstatt ganz nach gusto einzurichten. Stellen Sie sich bitte vor, Ihr WORD-Programm wäre wie Ihre Auto- oder PC-Werkstatt oder Ihr Atellier. Dort hätten Sie doch auch die Wahl zu jeder Ihrer erdenklichen Arbeit - seien es Karosseriereparaturen oder Chassisarbeiten an Ihrem Pkw bzw. PC oder seien es Airbrush- oder Ölmalereien an Ihrem neuen Kunstwerk - Ihre benötigten Werkzeuge, Meßgeräte und Zubehörteile so zusammenzustellen, dass diese mit einem schnellen Handgriff greifbar sind. So ist es hier in Ihrer WORD-Werkstatt nicht anders. Sie möchten ein einfaches Schriftstück aufsetzen? So reicht Ihnen zur Arbeit ein horizontales Lineal und Ihre allgemeinen WINDOWS-Fensterelemente (Menüleiste, Schaltflächen, etc.)
Anders sieht das schon aus, wenn Sie mit der linken Maustaste unter ANSICHT --> ONLINE-LAYOUT auswählen:
In Abbildung 1.1.2 finden Sie zwei Tabellen (Punkt 2 und 3), wobei Punkt 3 mit der rechten Bildlaufleiste gescrollt werden müßte, um auf dem Bildschirm sichtbar zu werden. Oder geht es doch auch anders? Genau, es geht. Und zwar im Online-Layout. Wenn Sie nämlich unter Punkt 1 im linken Frame (zu dtsch: Rahmen) eine der Tabellenbezeichnungen anklicken, dann springt das Bild im rechten Frame auf die Start-Position des gesuchten Kapitels. Stellen Sie sich vor, wie sinnvoll so eine Ansicht bei umfangreichen Dokumenten mit vielen Kapiteln und Unterkapiteln sein kann...
In ANSICHT --> SEITEN-LAYOUT sehen Sie Ihre Seiten mit allem "drum und dran", na auch nur dann, wenn Sie "drum und dran" haben. Und in Abbildung 1.1.3 sehen Sie den Dokumenteninhalt (Punkt 2) eingegrenzt mit den linken und rechten Seitenrändern (Punkt 1), die Kopfzeile (Punkt 3) und die FUßZEILE (Punkt 5, darf im übrigen nicht mit der FUßNOTE, also Punkt 4, verwechselt werden, die sich im Menü unter EINFÜGEN verbirgt!). KOPF- UND FUßZEILE können Sie selbst festlegen und auf jeder Ihrer Seiten in dem jeweilig gespeicherten Dokument, das Sie bearbeiten, erscheint der von Ihnen geschriebene Zusatz entweder am oberen Seitenrand (Kopfzeile) oder am unteren Seitenrand (Fußzeile). Die Seitenzahl (Punkt 6) können Sie sowohl unter KOPF- UND FUßZEILE (Abbildung 1.1.4 Punkt 3, der erste Short-Cut-Button) oder aber im Menü unter EINFÜGEN --> SEITENZAHLEN festlegen.
Wenn Sie auf AUTO TEXT EINFÜGEN in der positionierbaren Leiste klicken (Punkt 2) öffnet sich ein Menü (siehe Abbildung 1.1.5). Sollten Sie Ihr Dokument bereits schonmal ausgedruckt haben und Sie wählen in jenem Menü ZULETZT GEDRUCKT (vorletzter Posten unter Punkt 1 in Abbildung 1.1.5), dann schreibt WORD das Datum und die Uhrzeit des vorangegangenen Drucktermins in die Kopf- oder Fußzeile (sollten Sie Ihr Dokument zuvor noch nicht ausgedruckt haben, erscheint Zuletzt gedruckt 00.00.00:002!). Wählen Sie DATEINAME (erster Posten unter Punkt 1 in Abbildung 1.1.5), dann schreibt WORD den Dateinamen samt Dateityp in die Kopf- bzw. Fußzeile. Wollen Sie bei losen Blattwerksammlungen nicht auch auf jeder Seite sehen, wieviel Seiten Ihr komplettes Dokument umfaßt? Dann klicken Sie SEITE X VON Y an! Entdecken Sie weitere Möglichkeiten für sich selbst!
Ob Sie nun eine Kopfzeile oder eine Fußzeile wollen, können Sie wählen, wenn Sie die erste der drei Schaltflächen unter Punkt 5 in Ab. 1.4 betätigen. Sie können stattdessen auch die Tastatur benutzen und einfach Cursortaste Süd (Fußzeile) oder Cursortaste Nord (Kopfzeile) tippen. Die dritte Schaltfläche unter Punkt 4, die in Abbildung 1.1.4 leider nicht so gut zu erkennen ist, soll ein aufgeschlagenes Buch symbolisieren. Dass die Macher von MICROSOFT den Punkt Seite einrichten darunter verstehen, darauf muß man erstmal kommen. Mit dieser Dialogbox beschäftigen wir uns in einen der nächsten Kapitel ausführlicher, denn diese Option findet sich auch im Menü unter DATEI wieder. Das nebenstehende Symbol (letzte Schaltfläche unter Punkt 4) verlangt uns Benutzern auch wieder eine ganze Menge Phantasie ab, um darauf zu schließen, dass sich hier die Möglichkeit verbirgt, den Textinhalt sichtbar bzw. unsichtbar werden zu lassen.
Wollen Sie Datum und Uhrzeit Ihres erstellten Dokuments auf jeder Seite im oberen (Kopfzeile) oder unteren Seitenrandbereich (Fußzeile) aufgedruckt haben, dann klicken Sie auf die ersten beiden Schaltflächen, die in Abbildung 1.1.4 unter Punkt 4 skizziert sind (Kalenderblätter und Ziffernblatt einer Uhr lassen schon wage ahnen, um was es da geht). Das erste Symbol unter Punkt zwei in Abbildung 1.1.5 zeigt eine Raute (#), die sowieso für fortlaufende Numerierung steht; denken Sie nur mal an Ihre Tageszeitung, wenn Sie dort eine Raute sehen, so meint das, dass es sich um die xte Erscheinung des Jahres handelt (bei der Wochenzeitung Der Spiegel heißt #52, dass es sich um die letzte Nummer eines Jahrgangs handelt). Die zweite Schaltfläche unter Punkt 2 in Abbildung 1.1.5 mit den beiden Plus-Zeichen schreibt Ihnen die Anzahl Ihrer Seiten in die Kopf- bzw. Fußzeile. Die dritte Schaltfläche (siehe Abbildung 1.1.6 ) sieht so aus, als greife sich der Benutzer eine Raute oder eine Brezel. Wenn Sie diese Schaltfläche anklicken, öffnet sich die Dialogbox SEITENZAHLFORMAT, so wie sie unter Abbildung 1.1.6 zu sehen ist.
Abb. 1.1.5 Menü AutoText einfügen
Diese Dialogbox erlaubt uns Anwendern eine ganze Menge an zusätzlichen Formaten, um zum Beispiel Kapitel in die Kopf- und Fußleiste einzubauen (Punkt 1 Abbildung 1.1.6).
Abb. 1.1.6 Dialogbox Seitenzahlformat
Punkt 1 anzuklicken ist nur dann sinnvoll, wenn das gesamte Dokument gegliedert und numeriert ist. Diesen Punkt finden wir im Menü unter FORMAT --> NUMERIERUNG UND AUFZÄHLUNG und mit dem beschäftigen wir uns in Kapitel 1.5 ausführlicher. Das Drop-Down-Menü unter Punkt 2 erlaubt uns die Seiten konventionell zu beziffern (1,2,3,usw.) oder aber auch – wie Wissenschaftler es gern mit ihren Seiten zu tun pflegen, um sich möglichst nicht auf natürliche Zahlen festlegen zu müssen – mit fortlaufenden "i"s zu indizieren...Mit Punkt 3 und 4 sollten Sie erst arbeiten, wenn Sie im Menü unter FORMAT --> NUMERIERUNG UND AUFZÄHLUNG beherrschen.
Angenommen, dass Ihr Dokument über ein Deckblatt verfügt. Wie häßlich sieht auf ein Deckblatt eine Seitenzahlbezeichnung aus! Das läßt sich verhindern, wenn man unter Punkt 5 nicht mit 1, sondern mit 3 beginnt (zugrunde liegt die Annahme, dass Ihr Deckblatt als in die Anzahl der Seiten eingeht). Sie sollten jedoch darauf achten, dass Ihr Deckblatt in einer anderen WORD-Datei geschrieben steht, damit das Deckblatt nicht gedruckt wird und damit das Deckblatt separat bearbeitet werden kann.
eigene Notizen:
Abbildung 1.1.7 zeigt einen Lebenslauf in Normalansicht. Abbildung 1.8 zeigt eine gegliederte Ansicht des Lebenslaufes.
Abb. 1.1.7 Ansicht Normal
Abb. 1.1.8 Ansicht Gliederung
Sie sollten bei WORD nicht nur daran denken, wie schön sich etwas auf Papier macht. Eigentlich sollte doch der Einsatz moderner EDV dazu beitragen, den Papierverbrauch zu senken. Wie auch immer, es gibt wesentlich nützliche Funktionen und die sind digitaler und vermindern das zeitraubende ständige Wälzen von Papier. Und solche Funktionen lassen sich im Menü unter ANSICHT wie herzaubern. Kennengelernt haben wir einen solchen Aufbau bereits unter den Punkt ONLINE-LAYOUT (siehe Abbildung 1.1.2). Auch in der Giederungsansicht finden wir als Anwender Funktionen, die uns einen schnellen Überblick über kategorisierte Dokumente ermöglicht. Dieses Dokument sollte aus vielen Überschriften bestehen, sonst hat die Gliederungsansicht einen geringen Nährwert. Die Gliederungsansicht aktivieren Sie unter ANSICHT und wählen dort den Posten GLIEDERUNG. In unserer Beispielabbildung 1.1.8 sehen Sie unter Punkt 1 Zifferschaltflächen von 1 bis einschließlich 7. Wofür sollen die gut sein? Öffnen Sie bitte eines Ihrer WORD-Dokumente (sollten Sie kein Dokument erstellt haben, dann schreiben Sie einen kurzen Text) und probieren die Gliederungsansicht aus. Klicken Sie mit der linken Maustaste auf die unter Punkt 1 in Abbildung 1.1.8 aufgeführten Zifferschaltflächen und notieren Sie per Hand auf dieser Seite Ihre Beobachtungen. Was passiert, wenn Sie diese Schaltflächen bedienen?
Notizen:
Bedenken Sie bitte immer, dass Sie unter dem Menüpunkt Ansicht die Qual der Wahl der Ansicht haben, aber nicht die Wahl der Veränderungen. Wenn Sie unter ANSICHT ausprobieren, so laufen Sie nicht gefahr, Daten dabei zu verlieren. Auch, wenn das manchmal vielleicht den Anschein machen könnte (wenn Sie z. B. unter der Normalansicht Ihre Grafiken vermissen, so sollten Sie Ruhe bewahren, denn Grafiken werden einfach ausgeblendet, so dass Sie sich auf Ihren Text konzentrieren – Gleiches gilt für die Gliederungs-, Zentraldokument- und Dokumentenstrukturansicht). Lassen Sie sich von Ansichtssachen bloß nicht blenden und irreführen! Wenn Sie sich die Schaltflächen unter Punkt 1 in Abbildung 1.1.8 ansehen und anwenden, dann werden Sie vielleicht vermuten, dass Ihr Dokument abhanden gekommen sein könnte. Das sollte Sie nicht schocken. Ihr Text ist halt nicht in Ebenen aufgegliedert und kann dementsprechend die 1. Ebene nicht darstellen, Gleiches gilt dann auch für alle weiteren Ebenen. WORD erkennt Ihren Text als eine einzige Ebene an. Einen Text in Ebenen zu erstellen, heißt Tabulatoren einsetzen.
Das ist die Tabulatortaste:
Und das ist ein in vier Ebenen gegliederter Text:
Aber wer geht schon gleich so deduktiv an den Aufbau eines Textes heran? Und selbst dann, wenn man glaubt, alles bedacht zu haben, fällt Einen in letzter Minute doch noch ein Textabschnitt zum ganzen Dokument ein und hat auch noch eine Überschrift dazu parat. Um solche Überschriften nachträglich einzubauen oder auch vorhandene zu verschieben, dazu eignen sich besonders gut die Schaltflächen, die Sie in Abbildung 1.1.8 unter Punkt 2 finden. Experimentieren Sie bitte mit diesen Schaltflächen wie folgt. Gestalten Sie in WORD Ihren Texttest nach dem Muster wie Sie ihn hier als gegliedertes Textbeispiel finden. Dann stellen Sie über den 1. Abschnitt folgenden Titel: Überschrift1. Über den 2. Abschnitt den Titel: Überschrift2, usw. Dann speichern Sie Ihr Dokument in Ihrem Namensordner (Unterordner sollte WORD heißen) mit einem sinnstiftenden Dateinamen Ihrer Wahl. Wenn Sie das erledigt haben, dann lassen Sie sich Ihr Dokument in der Gliederungsansicht anzeigen. Experimentieren Sie nun mit den Schaltflächen, wie sie unter Abbildung 1.1.8 Punkt 2 zu finden sind. Beschreiben Sie auf diesem Blatt, was passiert:
Notizen:
Wofür stehen nun diese Ziffern da? Probieren Sie auch diese aus und beschreiben Sie, was unter Abbildung 1.1.8 passiert, wenn man eine der sieben Schaltflächen unter Punkt 1 bedient:
Notizen:
Verlassen wir nun den Untermenüpunkt Gliederung und wenden uns unter Ansicht den Menüpunkt SYMBOLLEISTEN zu. Die Gliederungsansicht verlassen Sie, wenn Sie einen anderen Ansichtsmenüpunkt wählen, was im übrigen auch für viele andere Funktionen in den Anwenderprogrammen unter MS-OFFICE gilt; etwas anderes wählen heißt oft dann auch, vorherige Funktionen abzuschalten.
Abb. 1.1.10 Symbolleisten im deaktiven Zustand
Abb. 1.1.11 Symbolleisten im aktiven Zustand
Welch ein Unterschied!? Sie sehen in Abbildung 1.1.11 das geöffnete Menü Ansicht und den geöffneten Untermenüpunkt SYMBOLLEISTEN und dazu sehen Sie sieben geöffnete frei positionierbare Symbolleisten (Punkt 7,1,8,6,12,10 und 5). Im Untermenü zu SYMBOLLEISTEN finden Sie 13 abgehakte Punkte. Das läßt uns darauf schließen, dass 6 Menüpunkte als Symbolleisten fest verankert worden sind. Probieren Sie es bitte selbst! Nehmen Sie dazu ein xbeliebiges Dokument und klicken Sie Punkt 1 bis 13 nacheinander an. Am Schluß müssen von Ihnen - wie hier in Abbildung 1.1.11 - auch dreizehn Punkte abgehakt worden sein und Sie müßten ein chaotisch-wirkende Anzahl frei positionierbarer Symbolleisten auf Ihrer Schreibunterlage (engl.=Pad) haben. Bitte ordnen Sie diese Leisten so, wie Sie es in Abbildung 1.1.11 sehen. Sie wissen, dass Sie diese Leisten fest verankern können, indem Sie die Leisten per Drag and Drop unter das Menü plazieren. Und Sie kennen doch auch den sogenannten Anfasser (Abbildung 1.1.12a): Mauszeiger direkt auf Anfasser zielen, linke Maustaste gedrückt halten und dann per Drag and Drop aufs Pad verschieben und schon liegt Ihr Werkzeugkasten (engl.=Toolbox) in greifbarer Nähe. Stellen Sie sich doch bitte Ihre Autowerkstatt vor: Sie liegen gerade bequem unterm Auspufftopf, den es mal wieder zu wechseln gilt. Wie lästig wäre es jetzt, wenn die Werkzeugmappe im Werkzeugschrank wäre. Und da wir keinen Assistenten haben, den wir mal eben schicken könnten, müssen wir wieder hervorkriechen, aufstehen, zum Schrank gehen, Schrank u. U. öffnen, Mappe holen, zurück zum Auto, hinknien, drunterkriechen und weitermachen. Sie sehen, wenn die Mappe gleich mitgenommen worden wäre... aber vergessen Sie die Stablampe nicht, wenn Sie wieder unters Auto kriechen müssen (cooler wäre sowieso eine Hebebühne oder ein Autoschacht mit integrierten Werkzeugregal, nicht wahr).
Oder für die musisch Begabten unter Ihnen kann es manchmal nützlich sein, wenn man beim Pinseln auch Farbe und Pinsel nahe des Gemäldes hat. So ist es in Ihrer WORD-Werkstatt. Manchmal sind lange Mauswege zeitraubend, nervend und umständlich...
Abb. 1.1.12b "Anfasser" linke Maustaste und Drag and Drop ins Pad
Sie sehen, festverankerte Symbolleisten verfügen nicht über eine Titelleiste und somit auch nicht über die Schaltfläche "schließen". Betrachten wir nun die aktiven Symbolleisten als Skizzenpunkte von 1 bis 13 unter Abbildung 1.1.11 etwas genauer:
Punkt 1 zeigt eine frei positionierbare Leiste namens Standard. Dort finden wir vertraute Short-Cuts (engl.=kurzer Schnitt» Abkürzung eines Vorgangs, um mindestens zwei Arbeitsschritte), wie z. B. Posten, die wir im Menü unter Datei finden (Neu, Öffnen, Speichern, bzw. Speichern unter..., Drucken, Seitenansicht), sowie weitere aktive und deaktive Short-Cuts, die wir in den nächsten Kapiteln noch behandeln werden.
Punkt 2 zeigt uns eine festverankterte Ansicht der Formatierungs-Menüs, indem sich auch Drop-Down-Menüs befinden. Sie können aus diesen Drop-Down-Menüs Schriftarten (engl.=Font), Schriftgrade (engl.=Font Size) und Textkörpereigenschaften (engl.=Body) auswählen. Sie brauchen nur dieses kleine, schwarze, rechtwinklige, umgekehrte Dreieck mit der linken Maustaste anklicken und es öffnet sich das dazugehörige Drop-Down-Menü. Dort können Sie Ihren gewünschten Posten mit einem Mausklick aktivieren.
Punkt 3 zeigt uns eine frei positionierbare Ansicht der AutoText-Formatierungsleiste. Angenommen, Sie schreiben einen Text, in dem sich Textpassagen oder auch nur Wörter stets wiederholen und vielleicht auch noch eine gewisse Formatierung mitsichbringen sollen. So, wie sich hier im Text stets die Menüpunkte wiederholen und immer wieder in Kapitälchen geschrieben seien sollen, können Sie a priori einen AutoText für die sich ständig wiederholenden Passagen oder Wörter festlegen, in dem Sie im Menü unter Format den Menüpunkt AutoFormat wählen, woraufhin sich eine Dialogbox öffnet, auf die wir aber noch im Einzelnen in Kapitel 1.5 zu sprechen kommen werden.
Punkt 4 zeigt uns eine festverankerte Leiste, die Datenbank. Dort können Sie beispielsweise Ihre Englischvokabeln organisieren. Angenommen, Sie haben hundert englische Vokabeln aus Ihrem Englisch-Unterricht samt ihrer deutschen Bedeutung in WORD einfach heruntergeschrieben. Wenn Sie diese später in einer Tabelle sortieren, dann ist der erste Schritt Richtung Datenbank schon getan. Sie können dann z. B. Ihre Vokabel-Bestände alphanumerisch sortieren, einzelne Datensätze abfragen, usw. Doch damit werden wir uns im letzten Kapitel (Kap. 1.7) unseres WORD-Kurses noch intensiv befassen.
Punkt 5 ist eine frei positionierbare Leiste namens Formular. Mit dieser Toolbox können Sie eigene Drop-Down-Menüs bearbeiten und erstellen, Tabellen zeichnen oder vorhandene Tabellen einfügen – kurzum: hier können Sie eigene Formulare unter WORD bearbeiten. Wie das geht, erfahren Sie ebenfalls am Ende des WORD-Kurses.
Punkt 6 ist eine frei positionierbare Leiste als Grafik betitelt. Hier können Sie Grafiken aus Ihren eigenen Beständen einfügenund spontan nachbearbeiten .
Punkt 7 ist eine frei positionierbare Leiste, die Steuerelement-Toolbox - sprich: ein Werkzeugkasten der besonderen Art, die eine Visual-Basic-Umgebung braucht. Ähnliches liegt auch bei Punkt 5 Formular vor; auch da brauchen wir eine VisualBasics-Umgebung, die wir hier nicht ausführlich behandeln können, aber trotzdem später kurz ansprechen werden.
Punkt 8 ist eine frei positionierbare Leiste namens Tabellen und Rahmen. Dort finden Sie eine Schaltfläche mit der Sie eine Tabelle zeichnen können, so wie es auch über den ersten Posten im Menüpunkt Tabelle möglich ist. Wie wir eine Tabelle zeichnen, werden wir noch intensiv in einer der letzten Lektionen üben. Dass dieser Punkt 8 eingerahmt ist, wurde zur Demonstration über diese
Symbolleiste erstellt, indem der Autor auf das Drop-Down-Menü gegangen ist, den ersten Vorschlag einer durchgezogenen Linie gegen eine gestrichelte Linie im ebengenannten Menü getauscht hat. Nach dem er diese Linie im Drop-Down-Menü angeklickt hatte, wurde ein Bleistift-Symbol als Cursor auf dem Bildschirm erstellt. Mit diesem Bleistift hatte er einen rechtwinkligen Kasten per Drag and Drop erzeugt, den einzurahmenden Text aus seiner Ursprungsposition ausgeschnitten und in das leere Kastenfeld kopiert. Im nebenstehenden Drop-Down-Menü findet sich die Linienstärke, daneben die Rahmenfarbe und daneben eine Schaltfläche, mit dessen Hilfe er sich die vorhergehende Arbeit hätte vereinfachen können. Denn einmal auf diese Schaltfläche geklickt und schon wird ein Rahmen um den letzten Absatz gezogen, allerdings dann auch bis zum Ende des Dokuments. Sie sehen, wenn man mittig im Dokument Absätze einrahmen will, dann eignet sich die gesamte Bandbreite dieser Symbolleiste hervorragend. Vorallem, wenn an diesem Absatz weitere Anforderungen gestellt werden sollten, dessen Schaltflächen noch im deaktiven Modus sind.
Punkt 9 ist eine festverankerte Symbolleiste, die sich Überarbeiten nennt. Es sind mehr als ein Dutzend neue Schaltflächen hinzugekommen. Sehen Sie sich doch bitte Ihren Bildschirm genauer an – Voraussetzung ist, dass unter ANSICHT --> SYMBOLLEISTEN nur Überarbeiten abgehakt ist – und Sie erkennen ein Symbol, das ein (beschriebenes) Blatt Papier mit eingeblendeten Kommentaren darstellen soll. Dieses Symbol finden Sie auch unter den Menüpunkt EINFÜGEN wieder und besprechen ihn demzufolge in einer folgenden Session. Die beiden Symbole rechts daneben, dienen der Weiterbearbeitung bzw. Sichtung von Kommentaren. Zwei Schaltflächen weiter rechts zeigt Ihnen kommentierte Textstellen, die dann – dem Kommentar wunschgemäß – überarbeitet werden können. Somit können Autoren Anweisungen und Korrekturen von Lektoren bearbeiten, Fehlendes ergänzen oder Fehler beseitigen. Aber auch damit - und mit den folgenden Schaltflächen - werden wir uns noch in einer unserer nächsten Sitzung intensiver beschäftigen.
Punkt 10 ist eine frei positionierbare VisualBasic-Symbolleiste. Dazu muß man Makros schreiben können. Diese werden wir ebenfalls am Schluß unser WORD-Sitzungen ansprechen.
Punkt 11 ist eine festverankerte Leiste. Sie erhalten dann eine Ansicht, dessen Standards Sie bestimmt auch von Ihrem Browser her kennen. In Ihrem Internetbrowser (Internet Explorer, Netscape Navigator, etc.) finden Sie im Menü Einstellungen wie FAVORITEN, WECHSELN ZU, die Ihnen den direkten Zugriff auf Seiten im Internet oder Seiten, die Sie aus dem Internet auf Ihrer Festplatte abgelegt haben, ermöglichen sollen.
Punkt 12 ist eine frei positionierbare Symbolleiste namens WordArt. Die erste Schaltfläche hat ein Symbol, dass – wenn man nicht genau hinsieht – verwechselt werden könnte mit dem Short-Cut-Symbol unter dem Menü FORMAT --> ZEICHEN. Allerdings ist das Word-Art-Symbol ein schräggestelltes "A". Art bedeutet auf Deutsch Kunst. Und hier können Sie kunstvolle Schrifteffekte erzeugen. Klicken Sie auf dieses schräge A, dann erscheint ein Dialogfenster mit Word-Art-Vorschlägen (WordArt-Katalog). Doppelklick auf einen Katalogvorschlag (oder aber Einfachklick und dann mit OK bestätigen) und schon öffnet sich ein weiteres Dialogfenster mit der markierten Vorgabe "Ihr Text". Sie können Ihren gewünschten Word-Art-Text nun direkt eingeben und über weitere Optionen verfügen (Schriftarten, Schriftgrade, etc.). Danach können Sie per Drag and Drop Ihren Word-Art-Text an die gewünschte Stelle plazieren und jederzeit per Doppelklick den Text a posteriori (im nachhinein) verändern.
Punkt 13 ist eine festverankerte Symbolleiste für ein in WORD implantiertes Grafiktool. Die einzelnen Punkte werden wir genauer behandeln, wenn wir lernen, wie man eine Grafik in WORD einpflanzt.
Sie können Ihre Symbolleisten jederzeit a posteriori optisch Ihren Erfordernissen anpassen. Dazu wählen Sie im Menü ANSICHT SYMBOLLEISTEN den Unterposten ANPASSEN... Dort können Sie neue Symbolleisten erstellen, wenn Sie im Dialogfenster NEU... anklicken, dann öffnet sich ein weiteres Dialogfenster namens Neue Symbolleiste. Bitte probieren Sie einmal an einem xbeliebigen WORD-Dokument aus Ihrem Ornder diesen Versuch, indem Sie eine eigene Symbolleiste erstellen. Ist bei Ihnen das ebengenannte Dialogfenster geöffnet? Schön, dann ersetzen Sie bitte Symbolleiste 1 mit Ihren Nachnamen, den Sie direkt eingeben dürfen. Anschließend bestätigen Sie mit OK und schließen das Dialogfenster ANPASSEN. Beschreiben Sie bitte hier auf dieser Seite nun in eigenen Worten die Konsequenz Ihrer Handlung:
Diese Symbolleiste letztenendes anzupassen, lohnt auch nur dann, wenn es eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit für eine solche Leiste gibt. Dazu helfen Ihnen Kenntnisse z. B. der VBA (Visual Basic Application), der SQL-Datenbankprogrammierung, etc.
Sollte Sie das Lineal stören, weil sich die Erinnerungen an die gute alte Schreibmaschine optisch zu sehr aufdrängen, dann können Sie es auch ausblenden und zwar unter ANSICHT --> LINEAL und die Sache ist im wahrsten Sinne des WORDes abgehakt.
Die Dokumentenstruktur als Ansicht ergibt nur dann Sinn, wenn wir ein Dokument mit einer Struktur erstellt haben. Helfen soll uns dabei das wachsende Dokument unserer EDV-Anwenderkenntnisse, dessen Egebnisse wir bereits per Tests ermittelt, in WORD eingegeben und mit einem sinnstiftenden Namen in einen Ordner abgelegt haben und dessen Zugriff uns jederzeit gewährt ist. Wir haben diesen Text nicht nur eingegeben, sondern auch formatiert und mit Überschriften versehen? Gut. Dann werden wir lernen diesen Text in Kapitel 1.2 Bearbeiten und Editieren zu können, in Kapitel 1.3 Lernen zu Organisieren, in Kapitel 1.4 Implizites Wissen Effizient und Effektvoll Einzufügen, in Kapitel 1.5 Explizites Wissen Unserer Texte zu Formatieren, in Kapitel 1.6 Extras und Optionen in Unsere Texte einbauen zu können und in Kapitel 1.7 Tabellarisches Vorgehen Präsentieren und Anzuwenden lernen.
Um das Kapitel 1.1 AnsichtsSache abzuschließen, sei darauf hingewiesen, dass dieses Dokument mit WORD97 erstellt wurde und dieses beschreibt. Es mag sein, dass die nachfolgenden WORD-Versionen komfortabeler sind. Mag auch sein, dass die neuen Versionen andere Begriffe benutzen, als die hier erklärten. Doch eines hat sich nicht verändert: der universelle Nutzen und dass der Umgang mit WORD zunehmend zu einer Schlüsselqualifikation für den Beruf geworden ist. Völlig unabhängig von der benutzten Version. Schließlich können Sie an Ihrem künftigen Arbeitsplatz nicht verlangen, dass Ihr Arbeitgeber Ihnen die WORD-Version zur Verfügung stellt mit der Sie am besten arbeiten können...
nächstes Kapitel 1.2 Bearbeiten und Editieren...