

LOCAL BASED SERVICES (LBS)
GLOBAL POSITIONING SERVICES (GPS)
DIFFERENTIAL GLOBAL POSITIONING SERVICES (DGPS)
Permanente GPS-Beobachtungen in Deutschland - GREF
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"Vom 1. Oktober an müssen alle amerikanischen Mobilfunkbetreiber dafür sorgen, dass ihre Handys bis auf mindestens 100 Meter genau geortet werden können. "E-911" heißt die (an die landesweite Notrufnummer erinnernde) Verordnung. Zu diesem Zweck werden die Sendeanlangen gerade für viele Millionen mit neuer Technik nachgerüstet.
Bislang ist die Ortung von Mobiltelefonen noch ungenau. Der Netzbetreiber weiß lediglich, an welcher jeweiligen "Basisstation" ein Nutzer gerade "eingebucht" ist. Meist alle paar Kilometer sind diese Funkantennen auf Hausdächern oder Masten montiert. In Städten, wo es viele Basisstationen gibt, beträgt die Ortungs-Ungenauigkeit eines Handys rund 500 Meter, auf dem Land bisweilen über 15 Kilometer
Die genaue Ortung erlaubt nicht nur präzisere Notrufe, sondern könnte das Handy auch zum Pfadfinder durch den Großstadtdschungel machen.
Da ich Probleme als Herausforderung verstehe, versuche ich diese als Abkürzung, die für Proben des Lebens meistern steht, anzusehen. Und Abkürzungen habe ich von jeher bevorzugt. Und da ich von rasanthaus-aus bequem bin, lasse ich mir Routinetätigkeiten gern abnehmen und verstehe diese als Abkürzung einer zu bestehenden Herausforderung. Womit wir wieder beim Problem sind. Weil in dem Wort Routine sich das Wörtchen Route verbirgt, habe ich mir ein Routenplaner besorgt, der mir mittels moderner Bildschirmnavigation ganz hervorragend den Weg weist.
Und doch scheitert die Suche nach einem freien Hotelzimmer oder einer kleinen Pension weniger am Routenplaner als vielmehr an der Logistik. Zumindest während der Messezeit in der heimlichen Hauptstadt des Sauerlandes! In Frankfurt und Berlin lassen sich freie Hotels mittels GPS orten und ansteuern. Quasi per Zuruf! Jetzt jedoch stehe ich hier in Köln-Mühlheim - auf der rechten Seite des Rheins (Linksrheiner würden sagen: Laß ihn doch da stehn, diesen Schählsieg!). Und rufen lohnt sich nicht, weil freie Zimmer weder links- noch rechtsrheinisch, sondern wenn dann nur im Bergischen oder im Sauerland zu finden sind.
Es fängt an kompliziert zu werden. Was bleibt mir übrig, als eine Liste von Hotels der Umgebung Kölns, Anrainerstädte wie Düsseldorf, usw. - Bergisch- und Sauerland inklusive - per Wireless Application Protocol (WAP) auf mein Handy zu rufen, um dann einzelne Hotels direkt anzufunken und sofern ich ein freies Zimmer gefunden habe - das Ziel per Hand in den Routenplaner einzugeben.
Doch zuvor hat Gott (per Internetprotokoll) vor dem ganzen eine Webseite gestellt und ich rufe per WAP meine Favoritensuchmaschine auf. Umgehend erhalte ich nebst Sauerländischen auch einen Sauerländer, der gar keiner ist (um himmelswillen, was soll ich mit Walther Sauerland anfangen?!). Geht das nicht einfacher und vorallem schneller?! Erst unter http://www.blickpunkt-sauerland.de komme ich weiter. Zimmerreservierung per GPS. Das liest sich gut...
(FORTSETZUNG FOLGT!)
Technische Informationen zum GLOBAL POSITIONING SERVICE
· Senderreichweiten: 100 km
· Frequenzen: Um 100 MHz
· Datenformat: RDS, RTCM
· Genauigkeit: 10 m bis 2m · Wesentliches Einsatzgebiet: Landnavigation
· Status: Operationell, landesabhängig
· Verhandlungen: In den meisten europäischen Staaten um Sendegenehmigungen
· Intention: Vollständige Bedeckung für Westeuropa
Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) befaßt sich seit 1995 unter der Bezeichnung GREF mit der Einrichtung eines Netzes von GPS-Permanentstationen für die Realisierung und Laufendhaltung des dreidimensionalen geodätischen Referenzsystems der Bundesrepublik Deutschland. Die Daten des Netzes werden täglich ausgewertet. Hergeleitet werden Stationskoordinaten mit Millimetergenauigkeit. GREF stellt eine Verdichtung des europäischen Referenzsystems ETRF dar und ist über die weltweiten Aktivitäten des Internationalen GPS Service (IGS) in das globale Referenzsystem ITRF eingebunden.
Die Anforderungen an GPS-Stationen für SAPOS® und GREF sind weitgehend identisch. Aus Kosten- und Kompatibilitätsgründen werden daher multifunktionale GPS-Referenzstationen weitgehend einheitlich ausgerüstet und betrieben. Das GREF-Netz besteht insgesamt aus ca. 20 Stationen, je etwa zur Hälfte SAPOS® -Stationen und Stationen des BKG. Eine typische Stationsausrüstung weist folgende Bestandteile auf:
· Pentium PC, mind. 2 GB Festplatte
· Software: Windows NT Betriebssystem, GPSBase-Stations-Software oder OS/2 Betriebssystem, GNREF-Stations-Software
· PolyPM-Kommunikations-Software, Analogmodem, oder ISDN-Modem oder direkter Internet-Anschluß
· Unabhängige Stromversorgung
· Watchdog-Überwachung für Hardware-Reset
· Wetter: Aufzeichnung von Temperatur, Feuchte und Druck
· Schnittstellen: RTCM-Ausgang für DGPS-Korrekturdaten
©RASANTHAUS 2oo7